Frauenmilchbank-Initiative -- ein gemeinnütziger Verein

Am 2. Mai 2018 haben zahlreiche LeiterInnen neonatologischer Abteilungen und Frauenmilchbanken, Neonatologen, Kinderärzte, Pflegepersonal, Still- und Laktationsberater und Wissenschaftler aus allen Teilen Deutschlands die Frauenmilchbank-Initiative (FMBI) gegründet. Der Verein ist seit dem 22.11.2018 beim Amtsgericht Hamburg im Vereinsregister eingetragen.

 
Ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen der Muttermilchforschung, setzt sich die FMBI für den Aufbau neuer und die Unterstützung bestehender Frauenmilchbanken in Deutschland ein. Knapp zwei Dutzend von über 200 Perinatalzentren in Deutschland haben Zugang zu gespendeter Muttermilch aus einer Frauenmilchbank, obwohl menschliche Milch gerade für Frühgeborene überlebenswichtig sein kann. Insgesamt liegt der Bedarf an Spenderinnenmilch weit über dem, was die Frauenmilchbanken aktuell anbieten können.
 
Die FMBI ruft Politik, Behörden, Krankenkassen und Kliniken dazu auf, Verantwortung zu übernehmen, damit in Zukunft alle bedürftigen kleinen Patientinnen und Patienten in allen Teilen Deutschlands von Spenderinnenmilch profitieren können.

 

Ziele der FMBI:

  • In fünf Jahren wird kein Bundesland mehr ohne Frauenmilchbank sein.

  • In Zukunft werden alle Perinatalzentren Zugang zu Milch aus einer Frauenmilchbank haben.

  • Deutschland wird international zu den Vorreitern bei der Ernährung mit Spenderinnenmilch gehören.

 

Die FMBI wird von einem ehrenamtlichen Vorstand, bestehend aus Prof. Dr. Christoph Fusch (Nürnberg), Dr. Corinna Gebauer (Leipzig), Judith Karger-Seider (Hamburg), Dr. Daniel Klotz (Freiburg) und Dr. Anja Lange (Greifswald), geführt.